Bildende Kunst
Werk des Monats
März (Hanna, Klasse 6a)
Februar (Hannah, Kursstufe 2)
Nach dem gelungenen Auftakt unserer neuen Reihe im Januar folgt nun das zweite Exponat. Im Februar richten wir den Blick auf die Oberstufe und präsentieren eine Arbeit, die sich intensiv mit der menschlichen Physiognomie und experimentellen Gestaltungsmitteln auseinandersetzt.
Das aktuelle „Werk des Monats“ stammt von Hannah Bleß aus dem Grundkurs Bildende Kunst der Jahrgangsstufe 2. Unter dem Titel „Ein Kopfportrait als Teilrelief“ zeigt sie eine Arbeit, die die Grenzen zwischen der flächigen Zeichnung und der dreidimensionalen Gestaltung spielerisch auflöst.
Hannah wählt für ihre Umsetzung einen spannenden Materialmix:
Grafisch und skizzenhaft: Mit lockerer, fast suchender Strichführung legt sie die Grundzüge des Portraits an. Dunkle Konturen definieren die Form, während offene Linien Dynamik erzeugen.
Teilplastisch und experimentell: Aus der Fläche heraus entwickelt sie Volumen, indem sie helles Malerkrepp schichtet und modelliert. Diese Fragmente fungieren wie eine zweite Haut oder gesetzte Lichtflächen, die dem Kopf eine greifbare, reliefartige Präsenz verleihen.
Besonders reizvoll ist die technische Umsetzung: Der warme, rostfarbene Untergrund bildet einen starken Kontrast zur Helligkeit des Klebebands und den dunklen grafischen Spuren. Hannah gelingt hierbei genau das, was die Aufgabenstellung forderte: Ein Zusammenwirken der unterschiedlichen Mittel zu einer stimmigen Gesamtdarstellung. Das Portrait wirkt gleichzeitig antik-fragmentarisch und modern konstruiert.
Wir gratulieren Hannah zu dieser ausdrucksstarken Leistung, die nun als unser Exponat für den Februar zu sehen ist.
Text: Nikolaus Soldan
Das aktuelle „Werk des Monats“ stammt von Hannah Bleß aus dem Grundkurs Bildende Kunst der Jahrgangsstufe 2. Unter dem Titel „Ein Kopfportrait als Teilrelief“ zeigt sie eine Arbeit, die die Grenzen zwischen der flächigen Zeichnung und der dreidimensionalen Gestaltung spielerisch auflöst.
Hannah wählt für ihre Umsetzung einen spannenden Materialmix:
Grafisch und skizzenhaft: Mit lockerer, fast suchender Strichführung legt sie die Grundzüge des Portraits an. Dunkle Konturen definieren die Form, während offene Linien Dynamik erzeugen.
Teilplastisch und experimentell: Aus der Fläche heraus entwickelt sie Volumen, indem sie helles Malerkrepp schichtet und modelliert. Diese Fragmente fungieren wie eine zweite Haut oder gesetzte Lichtflächen, die dem Kopf eine greifbare, reliefartige Präsenz verleihen.
Besonders reizvoll ist die technische Umsetzung: Der warme, rostfarbene Untergrund bildet einen starken Kontrast zur Helligkeit des Klebebands und den dunklen grafischen Spuren. Hannah gelingt hierbei genau das, was die Aufgabenstellung forderte: Ein Zusammenwirken der unterschiedlichen Mittel zu einer stimmigen Gesamtdarstellung. Das Portrait wirkt gleichzeitig antik-fragmentarisch und modern konstruiert.
Wir gratulieren Hannah zu dieser ausdrucksstarken Leistung, die nun als unser Exponat für den Februar zu sehen ist.
Text: Nikolaus Soldan
nformationen zum Werk des Monats Februar:
Künstlerin: Hannah Bleß
Kurs: Grundkurs Bildende Kunst (KS2)
Titel: „Ein Kopfportrait als Teilrelief“
Technik: Mischtechnik & Collage (Zeichnung, Malerkrepp auf Karton)
Charakteristik: grafisch – skizzenhaft / teilplastisch – experimentell
Auszeichnung: Werk des Monats Februar
Künstlerin: Hannah Bleß
Kurs: Grundkurs Bildende Kunst (KS2)
Titel: „Ein Kopfportrait als Teilrelief“
Technik: Mischtechnik & Collage (Zeichnung, Malerkrepp auf Karton)
Charakteristik: grafisch – skizzenhaft / teilplastisch – experimentell
Auszeichnung: Werk des Monats Februar
Januar (Minea, Klasse 10b)
Im Rahmen des Neujahrsempfangs präsentierte die Fachschaft Kunst erstmals das neue Ausstellungsformat. Den Auftakt macht eine eindrucksvolle Arbeit aus der Klasse 10.
Mit dem Start des neuen Jahres öffnet der Kunstraum seine Türen: Ab sofort präsentieren wir im monatlichen Wechsel das „Werk des Monats“. Ziel der neuen Reihe ist es, die vielfältigen kreativen Prozesse und Ergebnisse aus dem Unterricht der Schulgemeinschaft und der Öffentlichkeit vorzustellen.
Den ersten Meilenstein setzt Minea Küchenmeister (Klasse 10b) mit ihrer großformatigen Arbeit zum Thema „Durchbruch“. Inspiriert von den konzeptionellen „Cuttings“ des Künstlers Gordon Matta-Clark, der reale Gebäude zerschnitt, um Licht und neue Sichtachsen zu schaffen, entstand eine spannungsvolle Komposition im DIN A2-Format.
Minea arbeitet hier mit einem starken Kontrast:
Der Innenraum: In feiner Graustufen-Schraffur konstruiert sie einen strengen, sakralen Kirchenraum in Zentralperspektive.
Der Durchbruch: Dieser Strenge setzt sie eine dynamische, leuchtende Farbwelt entgegen, die buchstäblich durch das massive Mauerwerk bricht.
Besonders bemerkenswert ist die technische Umsetzung: Der harte Bruch zwischen der monochromen Architektur und der organischen, farbigen Außenwelt erzeugt eine räumliche Tiefe, die den Betrachter förmlich in das Bild zieht. Minea gelingt es, handwerkliche Präzision mit einer eigenständigen, fast surrealen Bildidee zu verknüpfen.
Wir gratulieren Minea zu dieser herausragenden Leistung, die nun als erstes „Werk des Monats“ unsere neue Reihe eröffnet.
Text: Mark Sklavin
Mit dem Start des neuen Jahres öffnet der Kunstraum seine Türen: Ab sofort präsentieren wir im monatlichen Wechsel das „Werk des Monats“. Ziel der neuen Reihe ist es, die vielfältigen kreativen Prozesse und Ergebnisse aus dem Unterricht der Schulgemeinschaft und der Öffentlichkeit vorzustellen.
Den ersten Meilenstein setzt Minea Küchenmeister (Klasse 10b) mit ihrer großformatigen Arbeit zum Thema „Durchbruch“. Inspiriert von den konzeptionellen „Cuttings“ des Künstlers Gordon Matta-Clark, der reale Gebäude zerschnitt, um Licht und neue Sichtachsen zu schaffen, entstand eine spannungsvolle Komposition im DIN A2-Format.
Minea arbeitet hier mit einem starken Kontrast:
Der Innenraum: In feiner Graustufen-Schraffur konstruiert sie einen strengen, sakralen Kirchenraum in Zentralperspektive.
Der Durchbruch: Dieser Strenge setzt sie eine dynamische, leuchtende Farbwelt entgegen, die buchstäblich durch das massive Mauerwerk bricht.
Besonders bemerkenswert ist die technische Umsetzung: Der harte Bruch zwischen der monochromen Architektur und der organischen, farbigen Außenwelt erzeugt eine räumliche Tiefe, die den Betrachter förmlich in das Bild zieht. Minea gelingt es, handwerkliche Präzision mit einer eigenständigen, fast surrealen Bildidee zu verknüpfen.
Wir gratulieren Minea zu dieser herausragenden Leistung, die nun als erstes „Werk des Monats“ unsere neue Reihe eröffnet.
Text: Mark Sklavin
Informationen zum Werk des Monats Januar:
Künstlerin: Minea Küchenmeister
Klasse: 10b
Titel: Durchbruch (nach Gordon Matta-Clark)
Technik: Mischtechnik (Bleistift, Graphit & Buntstift)
Format: DIN A2
Auszeichnung: Werk des Monats Januar (Premiere)
Künstlerin: Minea Küchenmeister
Klasse: 10b
Titel: Durchbruch (nach Gordon Matta-Clark)
Technik: Mischtechnik (Bleistift, Graphit & Buntstift)
Format: DIN A2
Auszeichnung: Werk des Monats Januar (Premiere)
Über das Fach Bildende Kunst
Im Wesentlichen geht es in der Bildenden Kunst darum „sich ein Bild zu machen“. Das ist sowohl konkret als auch im übertragenen Sinn gemeint.Dazu werden Fantasie, Kreativität, erkennende, visualisierende und kommunikative Fähigkeiten entwickelt. Die Themen und Inhalte der Aufgaben beziehen sich auf die Lebenswelt, aber auch auf Wünsche und Probleme der Schülerinnen und Schüler.
Im praktischen Gestalten werden neue Wege der Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit angewandt und geübt, um einen subjektiv sinnlichen Zugriff auf die Realität anzustreben. Empfindungen und Werte, manuelle Fertigkeiten, aber auch objektive Wahrnehmung und analytische Reflexion fließen mit ein. Auf diesem Wege werden Erfahrungen gesammelt, die über Alltagserfahrungen hinausgehen und die eigene Position unserer Schülerinnen und Schüler neu beleuchten.
„Ein Bild machen“, im praktischen Gestalten als auch im übertragenen Sinn, reicht weit über ein bloßes Abbilden hinaus. Es kann beispielsweise abstrahierend, stilisierend, expressiv, symbolisch sein.
Der Altersstufe entsprechend wird in der Unterstufe der spontane, erzählerische Ausdruck betont und mittels unterschiedlicher bildnerischer Techniken erprobt.
In der Mittelstufe werden Perspektivtechniken gelernt, um die Realität oder auch die selbst inszenierte Realität naturalistisch darstellen zu können.
Die Fähigkeit, abstrahierend, stilisierend oder auch naturalistisch abzubilden wird in der Oberstufe gefördert. Dabei wird der Bezug zu Beispielen aus der Kunstgeschichte hergestellt.
Wichtig ist uns den bildnerischen Ausdruck unserer Schülerinnen und Schüler jeder Altersstufe wertzuschätzen.
Entsprechend des Bildungsplans werden die inhaltsbezogenen Kompetenzbereiche Fläche, Raum, Zeit in vielfältigen Themen ausgelotet. Dabei setzen sich die Schülerinnen und Schüler in Theorie und Praxis mit den Bereichen Grafik, Malerei, Plastik, Architektur, Medien und Aktion auseinander.
Aktuelles
Zeit für neue Perspektiven - Kunst zum Innehalten
In einer Welt, die sich immer schneller dreht, lädt uns die Kunst ein, innezuhalten. Ellas Zeichnung erinnert uns daran, dass es oft die leisen Momente sind, die am hellsten strahlen.
Wir wünschen Ihnen keine hektischen Feiertage, sondern den Mut zur Ruhe und einen wachen Blick für die Lichtblicke im kommenden Jahr.
Frohe Weihnachten wünschen Ihnen im Namen des gesamten Teams des Bergstraßen-Gymnasiums Isabelle Ferrari und die Fachschaft Kunst
—
Kunstwerk: "Kerze" (Pastell) von Ella Piuko (9c)
Text und Design Herr Mark Slavin
Wir wünschen Ihnen keine hektischen Feiertage, sondern den Mut zur Ruhe und einen wachen Blick für die Lichtblicke im kommenden Jahr.
Frohe Weihnachten wünschen Ihnen im Namen des gesamten Teams des Bergstraßen-Gymnasiums Isabelle Ferrari und die Fachschaft Kunst
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Kunstwerk: "Kerze" (Pastell) von Ella Piuko (9c)
Text und Design Herr Mark Slavin


